Aerodynamik
Das äußere Merkmal von Querstromventilatoren ist
die im Verhältnis zum Durchmesser häufig sehr lange
Laufradwalze.
Diese Ventilatoren unterscheiden sich aerodynamisch von allen
anderen Ventilatorarten dadurch, dass das Laufrad von außen
in Radialebenen quer durchströmt wird. Mit der Querdurchströmung
wird das Schaufelgitter zweimal beaufschlagt und die Strömung
im Laufradinneren um ein exzentrisch liegendes Zentrum bogenförmig
umgelenkt.
Diese charakteristische Querdurchströmung ist unabhängig
von äußeren Leitsystemen, sie tritt also auch ohne
Leitbleche auf. Die äußeren Leitsysteme haben lediglich
die Aufgabe, diese natürliche Querdurchströmung
vor allen Dingen im gedrosselten Arbeitszustand zu unterstützen
und die eintretende und austretende Strömung voneinander
zu trennen.
Die normale Durchströmung eines Querstromventilators
ist im Mittel etwa an eine 90°-Umlenkung gebunden. |